Montag, 24. Februar 2014


Lernen Sie mit viel Spaß und witzigen Texten.

Aus den Büchern:

- Anekdoten / Allerlei zum Lesen / Zwei Kinder, drei Nüsse, drei Diebe / Kurzgeschichten und Anekdoten (Tankönyvkiadó)

- Idegen nyelvi kiskönyvtár (Tankönyvkiadó) Kurzgeschichten und Anekdoten

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1) Newton kocht ein Ei


Der englische Physiker Isaac Newton vergaß oft bei der Arbeit alles andere, sogar das Essen und Trinken. Eines Morgens kam er wieder nicht zum Frühstück. Da brachte seine Frau einen Topf mit Wasser und ein Ei in das Arbeitszimmer, wo der Gelehrte für seine Versuche einen kleinen Herd hatte. Die Frau nahm die Uhr Newtons, legte sie neben das Ei und sagte: „Hier liegt das Ei und hier deine Uhr. Stelle den Topf auf den Herd und koche das Ei 3 Minuten!“ Dann ging sie hinaus. Nach einiger Zeit kam sie wieder in das Zimmer. Newton saß am Tisch. In der linken Hand hielt er ein Buch, in dem er las, in der rechten hielt er das Ei. Im Topf auf dem Herd …………… kochte seine Uhr.


2) Der blanke Heller


Der große deutsche Mathematiker und Physiker Karl Friedrich Gauß war natürlich auch einmal ein kleines Kind wie alle Menschen. Vater Gauß war ein Maurer. Da er immer tüchtig und fleißig war, wurde er bald Vorarbeiter. Nun musste er jeden Abend nach der Arbeit den Lohn der Maurer berechnen. Für den dreijährigen Karl Friedrich waren das die schönsten Stunden, wenn der Vater am Tisch saß und rechnete. Er kletterte auf Vaters Knie, schaute auf das Papier mit den vielen Zahlen und rechnete mit. Der Dreijährige konnte wirklich schon rechnen! Oft malte er mit Kreide Zahlen an die Hauswand und rechnete, oder schrieb sie mit einem Stöckchen in den Sand. Die Zahlen waren sein liebstes Spielzeug. Eines Abends war Vater Gauß sehr müde, da fielen ihm beim Rechnen die Augen zu. Während er schlief, rechnete sein Söhnchen schnell noch einmal nach. Plötzlich rief der Kleine: „Vater, sieh nur, du hast einen Fehler gemacht! Hier muss eine Fünf stehen. Du hast eine Drei geschrieben!“ Erschrocken öffnete Gauß die Augen. Er prüfte die Rechnung, und wirklich, Karl Friedrich, sein dreijähriges Söhnchen, hatte einen Fehler in der Rechnung gefunden! Er streichelte seinen Jungen zärtlich, griff in die Tasche und schenkte ihm einen neuen, blanken Heller. Für diesen Heller kaufte Karl Friedrich keine Süßigkeiten. Er verwahrte ihn gut. Später, als berühmter Mann, trug er diesen Heller noch bei sich, zum Andenken an seine erste mathematische Leistung.

3) Wettlauf mit dem Draht

Karl Friedrich Gauß und Wilhelm Eduard Weber arbeiteten in Göttingen unter anderem an der Erfindung der Telegraphie mit Hilfe der Magnetnadel. Professor Gauß hielt sich die meiste Zeit in der Sternwarte auf, die an der Peripherie lag, Professor Weber in seinem Laboratorium im Stadtzentrum. Mickelmann, der Diener des Observatoriums, musste ständig mit Mitteilungen von einem zum anderen laufen. Endlich war der große Tag gekommen. Das erste Telegramm sollte von der Sternwarte in das Laboratorium gesendet werden. In höchster Spannung schickte Gauß Mickelmann zu seinem Kollegen, um das Resultat zu erfahren. Der brave Diener eilte selbst ganz aufgeregt los. Als er außer Atem im Laboratorium ankam, hatte sich die Magnetnadel noch nicht gerührt. Wenige Minuten später aber schlug sie aus. Das historische Telegramm lautete: „Mickelmann kommt!“


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